
Der österreichische Bariton Mathias Hausmann wurde durch international beachtete Fernseh- und DVD-Produktionen der Mailänder Scala, Salzburger Festspiele und Seefestspiele Mörbisch einem weltweiten Publikum zum Begriff. Neben seinem Stammhaus, der Wiener Volksoper, ist er besonders der Mailänder Scala verbunden, an welcher er vorerst bis 2014 unter Vertrag ist. 2012 wird er mit der Scala am Moskauer Bolschoi Theater und in Peking gastieren. Der Bariton erhielt seine Gesangausbildung bei Karl Ernst Hoffmann in Graz, Walter Berry in Wien und als Stipendiat des Royal Opera House, Covent Garden, bei Ryland Davies am Royal College of Music in London. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Cecilia Bartoli, Grace Bumbry, Christa Ludwig und Thomas Quasthoff. Wichtige künstlerische Impulse verdankt er Thomas Hampson. 2003 debütierte er an der Grazer Oper, seit 2004 ist er Mitglied der Wiener Volksoper, wo er sich sehr rasch als Publikumsliebling etablieren konnte. In seinem Repertoire finden sich hier Partien wie Papageno, Guglielmo und Figaro-Graf, Barbiere, Dandini, Danilo, Falke und Eisenstein. Mathias Hausmann gastierte bisher an der Mailänder Scala (auch aus Anlass der Saisoneröffnung 2009), den Opernhäusern von Antwerpen, Gent, Bern und der Bunka Kaikan Hall in Tokyo. Er ist Gast der Salzburger Festspiele, des London Handel Festival, Edinburgh Festival, Ravinia Festival Chicago, Festival Latour de France, Klangbogen und Osterklang Wien, Haydn Festival Eisenstadt, styriarte und der Seefestspiele Mörbisch. Er gastierte im Rahmen von Konzerten und Liederabenden in der Londoner Wigmore Hall, im Wiener Musikverein, Konzerthaus und der Staatsoper, im Theater an der Wien, Teatro San Carlo in Neapel, Teatro Teresa Careño in Caracas, Leipziger Gewandhaus, Münchner Philharmonie, Prinzregententheater und Herkulessaal, der Kölner Philharmonie, in Tel Aviv, New York, Washington, Los Angeles und Gibraltar. Er konzertierte bisher u.a. mit dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra, den London Mozart Players, dem Simon Bolivar Youth Orchestra, der Bach-Akademie Stuttgart, dem Symphonieorchester des BR, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonkünstler-Orchester NÖ, dem Mozarteum Orchester Salzburg, unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Sir Colin Davies, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Asher Fish, Leopold Hager, Martin Haselböck, Julia Jones, Ton Koopman, Yannick Nézet-Séguin, Hellmuth Rilling, Jordi Savall und Sebastian Weigle. Die nächsten Einladungen führen ihn u.a. mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra in die weltberühmte Hollywood Bowl, an das Danish Royal Opera House, zu den Salzburger Festspielen, zum Haydn Festival Eisenstadt, mit den Stuttgarter Philharmonikern in die Liederhalle Stuttgart und die Münchner Philharmonie. Auf dem Konzertpodium ist 2011 sein Debüt im Kennedy Center in Washington, DC, geplant, wie auch eine Reihe von Liederabenden mit Oscar-Preisträgerin Vanessa Redgrave als Rezitatorin und Julius Drake am Klavier.








