Michèle Crider ist heute eine der bedeutendsten Sopranistinnen des italienischen Opernrepertoires – eine der wenigen großen Verdi-Stimmen unserer Zeit. Sie absolvierte ihr Gesangsstudium an der University of Iowa. Nach dem zweimaligen Gewinn der District Metropolitan Opera Auditions, setzte sie ihr Studium am Studio des Züricher Opernhauses fort. Im Jahre 1988 war sie Finalistin des Luciano Pavarotti Wettbewerbs und 1989 gewann sie einen der drei ersten Preise beim Internationalen- Genfer Musikwettbewerb. Diese Auszeichnung ermöglichte ihr, mit der Partie der Leonora in 'Il Trovatore' in Dortmund zu debütieren und am Internationalen Grand Prix teilzunehmen, den sie auch prompt gewann.
Seit 1991 gastiert Frau Crider regelmäßig an den großen Opernhäusern der Welt, darunter das Royal Opera House, Covent Garden, die Metropolitan Opera in New York, San Francisco Opera, Los Angeles Opera, Deutsche Oper Berlin und die Staatsopern von Wien, München, Berlin und Hamburg, die Mailänder Scala, in Florenz, der Arena di Verona, Rom, Zürich, Barcelona und Madrid. Als Konzertsängerin gastierte Michèle Crider bei den Salzburger Festspielen, dem Maggio Musicale Fiorentino, den BBC Proms, in Orange, Ravenna, Edinburgh, der Royal Albert Hall in London, Carnegie Hall in New York, der Frankfurter Alten Oper, im Wiener Musikverein, in Savonlinna, dem Salle Pleyel und im Barbican Center London mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre Nationale de Paris, den Berliner Philharmonikern, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem WDR Sinfonieorchester Köln. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Daniel Barenboim, Zubin Mehta, James Levine, Nello Santi, Christoph von Dohnanyi, Semyon Bychkov, Seiji Ozawa, Riccardo Chailly, Plácido Domingo und Sir Colin Davis zusammen.
Die Sopranistin war seit der Spielzeit 2007-2008 am Aalto Theater in Essen, der Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera New York, Nationaltheater Mannheim, Fundacao Calouste Gulbikian in Lissabon, mit den Hamburger Symphonikern, an der Deutschen Oper am Rhein, an der Israeli Opera in Tel Aviv und der Budapester Staatsoper zu sehen und zu hören.
Zukünftige Gastspiele beinhalten eine Japan Tournee mit "Aida", das Verdi-Requiem mit der Toronto Symphony, "Tosca" und "La forza del destino" an der Wiener Staatsoper, Brittens "War Requiem" mit den Hamburger Symphonikern, Gastspiele beim Classic Openair Solothurn und an der New Israeli Opera, wie auch das Rollen- u. Hausdebüt am Bolshoi Theater in Moskau mit der Partie der Desdemona anlässlich des Rostropovich Musik Festivals.








