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Carola Glaser

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Die Schweizer Sopranistin Carola Glaser studierte am Mannes College of Music und am Konservatorium in Basel bei Peter Elkus und Kurt Widmer und absolvierte u.a Meisterkurse bei Anna Reynolds, Elisabeth Söderström und Renata Scotto. Bereits während ihres Studiums sang sie Partien in ihrer Heimat am Stadttheater Basel, am Stadttheater in Bern und in Biel/Solothurn.

In Festengagements am Staatstheater Oldenburg und am Theater Freiberg erarbeitete sie sich ein breites Repertoire, das von Monteverdi bis zur klassischen Moderne reicht. Zentral waren dabei von Anfang an die Opern Mozarts - Raritäten wie Lucio Silla und Mitridate interpretierte sie auch bei den Festivals in Verbier, Altenberg und in Moskau. Hier ist Glaser ausgehend von ausgesprochen lyrischen Partien wie Pamina mit der Elettra in Idomeneo inzwischen ins dramatische Koloraturfach hineingewachsen - auch als Protagonistin in Verdis La Traviata konnte sie einen großen persönlichen Erfolg verbuchen.

Großes Lob von Kritik und Publikum erntete sie auch als Mimì, Alice Ford und vor allem für ihre Christine in Strauss' selten gespieltem Intermezzo, die sie im Dezember 2008 am Theater an der Wien kurzfristig übernahm und dort begeistert gefeiert wurde.

Gastspiele verbinden Carola Glaser mit der Oper Frankfurt, der Komischen Oper Berlin. Sie hat u.a. mit namhaften Regisseuren wie Christof Loy, Hans Hollmann, Nigel Lowery, Stephan Mettin, Klaas Felbom, Stefan Herheim, und Achim Freyer, sowie mit den Dirigenten Armin Jordan, Stefan Lano, Baldo Podic, Raoul Grüneis, Johannes Debus, Jan Michael Horstmann, Eraldo Salmieri, Giovanni Reggioli, Vladimir Jurowski, Ion Marin, und Kirill Petrenko zusammengearbeitet.