Die gebürtige Rumänin wuchs in der Schweiz auf und schloss ihre Gesangsausbildung an der Hochschule der Künste in Zürich ab. Schon während des Studiums wurde sie als Juliette in Lehars Graf von Luxenburg in Mörbisch engagiert. 2006 folgte der erste Preis am Concours Ernst Häfliger, einer Gemeinschafts-Produktion des Stadttheaters Bern und des Menuhin Festival Gstaad.
Ihr erstes Engagement nach Abschluss des Internationalen Opernstudios (IOS) des Opernhauses Zürich in der Spielzeit 2006/07 war die Celia in Mozarts Lucio Silla unter der Leitung von Adam Fischer und der Regie von Günter Krämer bei den Mannheimer Mozartwochen in Schwetzingen. Die gleiche Produktion sang sie im Juli 2008 unter Dennis Russell Davies.
Ana Maria Labin debutierte an der Mailänder Scala als Valencienne in Die Lustige Witwe in einer Produktion von Pier Luigi Pizzi unter der musikalischen Leitung von Asher Fisch. Es folgten Neujahrskonzerte als Hanna Glawari in Die lustige Witwe unter der Leitung von Cristoforo Spagnuolo und Euridice in Gluck’s Orfeo ed Euridice unter der Regie von Serge Honegger in Zürich.
Ana Maria Labin sang u.a. Ines in Donizetti's La Favorita, unter Enrique Mazzola, am Opernhaus Montpellier, Manto in Agostino Steffani's Niobe, Regina di Tebe unter Thomas Hengelbrock bei den Schwetzinger Festspiele und die Sopranrollen in einer neuen Produktion von Purcell's King Arthur, Regie von Corinne and Gilles Bénizio (alias Shirley & Dino), unter Hervé Niquet mit dem Concert Spirituel am Festival de Radio France in Montpellier. Eine Tournée in Japan ist für dieses Jahr geplant. Weiter sang sie die Klara in Die Welt auf dem Mond (Il mondo della luna) von Haydn, unter Julia Jones, sowie als Erste Dame in Die Zauberflöte unter Lawrence Foster in Montpellier und im Théatre du Châtelet in Paris.
Ana Maria Labin’s Konzertrepertoire beeinhaltet auch zeitgenössische Musik, so sang sie die Uraufführung eines Liedzyklus von Richard Dubugnon mit dem Orchestre National de Montpellier unter Alain Altinoglu, so wie die Uraufführung eines Werkes von Dominique Lemaître mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter Daniel Kawka, beides für Festival Présences Radio France. Ferner trat sie mit Luciano Berio’s Sequenza III und weiteren Werken, unter Christopher Hogwood und David Zinman, in der Züricher Tonhalle auf.
Ana Maria Labin debutierte vor kurzem im Wiener Konzerthaus als Sara in Haydn’s Il ritorno di Tobia und Die Schöpfung im Congress Innsbruck und der Philharmonie in Luxembourg mit der Österreich-Ungarischen Haydn Philharmonie unter Adam Fischer. Weitere Konzertreisen führten sie nach Italien und in die Türkei mit dem The English Concert unter der Leitung von Harry Bicket, mit Vivaldi’s Mottete In furore iustissimae irae und Arien von Händel’s Giulio Cesare und Rinaldo.








