Andreas Reize studierte Orgel, Klavier, Cembalo, Chor- und Orchesterleitung an den Musikhochschulen in Bern, Zürich, Luzern, Basel und Graz. Wichtige Impulse erhielt er von Johannes Prinz (Wien) und zudem an zahlreichen Meisterkursen im In- und Ausland.
2001 gründete Andreas Reize das cantus firmus vokalensemble und consort. Die Sinfoniekonzerte und Opernproduktionen mit dem Orchester auf historischen Instrumenten und Chorkonzerte mit dem professionellen Vokalensemble erhielten in den vergangenen Jahren immer wieder begeisterte Kritiken von Fachwelt und Publikum.
Er leitete von 2002-2006 den Kammerchor Luzern und wurde 2004 zum Leiter des Kammerchors Buchsgau berufen. 2006 gründete er die Barockopern auf Schloss Waldegg/So, wo er während der Spielzeiten 2006 und 2007 in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Georg Rootering die Opern “Orphée et Euridice“ von Ch.W. Gluck, „Le Devin du Village“ von J.-J. Rousseau und „Les Troqueurs“ von A. Dauvergne dirigierte. „Le Devin du Village“ ist beim Deutschen Label cpo als CD erschienen und wurde in internationalen Fachzeitschriften hervorragend bewertet. Gastdirigate am Nationaltheater Mannheim ("Die Zauberflöte" 2006), beim Schweizer Opernstudio am Theater Biel/Solothurn ("Die Zauberflöte" 2007) und 2008 beim Schweizer Kammerchor. Einladungen zu dem Internationalen Festwochen für Alte Musik Innsbruck 2002, Migros Klubhauskonzerte 2007 (Gluck “Orphée et Euridice“), Bachwochen in Amsoldingen 2007 (Bach: h-moll Messe). 2007 Dozent für historische Aufführungspraxis am Schweizer Opernstudio und Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Im September 2007 übernahm Andreas Reize die Leitung der Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn/Schweiz. 2012 wird er die Oper “Le devin du village“ vom J.-J. Rousseau am Grand Théâtre in Genf dirigieren.
Diverse nationale und internationale Preise dokumentieren seine Leistungen.








