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Aldo Di Toro

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Aldo Di Toro

Der Tenor Aldo Di Toro absolvierte sein Studium am Western Australian Conservatorium of Music, sein Operndebüt gab er als Oronte in Händels „Alicina“ im Rahmen des Festival of Perth. Im Jahre 2000 gewann Aldo Di Toro den Opera Foundation Australia's Italian Opera Award, welcher ihm fortführende Studien am Teatro Comunale in Bologna ermöglichte. Er verlegte seinen Lebensmittelpunkt nach Italien, wo er seit 2001 eine zunehmend bedeutende Karriere verfolgt.

Der junge Tenor kann auf eine lange Reihe von gewonnenen Wettbewerben verweisen: „Francesco Paolo Tosti“, „Mario Lanza“, „Niccolo Piccinni“ “Giuseppe di Stefano” und „Mario Del Monaco“, sowie den „Premio De Nadis internazionale per tenori“ in Orsogna, den „Premio Viotti Mozart“ in Vercelli, die „Conegliano Vocal Chamber Music Competition“ in Venedig und den „Premio Roero in Musica“ in Turin.

Er sang bisher in „Salome“ unter Daniele Gatti in Bologna und Modena, in „Un ballo in maschera“ unter Valery Gergiev im Rahmen des Verdi Festivals. In Parma und Reggio Emilia gastierte er in „Don Carlo“ mit dem Orchester der RAI, einer europaweit übertragenen Fernsehproduktion. In jüngerer Zeit war Aldo Di Toro in der Uraufführung von Bragas „Il Ritratto“ und als Abate in „Adriana Lecouvreur“ an den Opernhäusern von Como, Bergamo, Pavia, Milano und Cremona zu erleben. Als Herzog in Verdis „Rigoletto“ konnte man ihn zuletzt in Piemonte, Liguria und Salerno hören, sowie als Beppe in Teramo. In „Andrea Chénier“ gastierte er an den Opernhäusern von Bergamo, Como, Brescia, Pavia und Cremona. Er sang die Rolle des Bill in Jonathan Doves "Flight" im Rahmen des Glyndebourne Festival, Rodolfo in Torino und Loris in "Fedora" für die Holland Park Opera in London.

Ebenso war Aldo Di Toro u.a. als Solist in Perosis, Dvořáks und Rossinis „Stabat Mater“ zu hören, jeweils mit dem Nationalen Philharmonischen Orchester Italiens. Alle drei Werke wurden als CD herausgebracht. Für die „Internationale Francesco Paolo Tosti Gesellschaft“ nahm er dessen Canzonen auf, welche von der Kritik mit großem Lob bedacht wurden. 2005 ging Aldo di Toro mit der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz auf Deutschlandtournee (Beethovens “Chorphantasie” und 9. Sinfonie). 2007 gestaltete Aldo Di Toro Pollione in Innsbruck, Steva in "Jenufa" an der Holland Park Opera, Nemorino für die State Opera of South Australia und Alfredo im Rahmen seines Debüts an der Sydney Opera.

2008 war er als Rodolfo und Rigoletto-Herzog in Sydney zu hören, als Tamino für die West Australian Opera, mit Konzerten beim Mersin Festival, im italienischen Dolo und in Japan, wie auch als Roméo in in Innsbruck. 2009 gastiert er mit Werther und Tebaldo in "I Capuleti ed i Montecchi" in Sydney und als Rodolfo in London. Zukünftig ist Aldo Di Toro in mehreren Produktionen in Sydney zu erleben.