Der in Graz geborene Franz Tscherne spielt seit seinem 19. Lebensjahr an vielen wesentlichen Bühnen in der Schweiz, in Deutschland und Österreich, wie den Theatern in Zürich, Basel, Düsseldorf, Stuttgart, Berlin (Renaissancetheater), Frankfurt, München (acht Jahre am Bayerischen Staatsschauspiel) und in Wien am Burgtheater und dem Theater in der Josefstadt. Auch gab es für ihn Einladungen zu den Wiener Festwochen und zum Theatertreffen nach Berlin. Dabei kam es zur Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Hans Hollmann, Rudolf Noelte, August Everding, Leander Haussmann, Amélie Niermeyer und Robert Lepage.
In den letzten Jahren arbeitet Franz Tscherne aber auch viel für Film, Fernsehen und in diversen TV-Produktionen, wie z.B. "Alle meine Töchter", "Kommissar Rex", "Weißblaue G'schichten", "Tatort" oder Axel Cortis "Radetzkymarsch", und führt auch Regie, wie z.B. „Das Mädl aus der Vorstadt“ am Landestheater Niederösterreich.
Neben seiner Tätigkeit am Theater widmet sich Franz Tscherne in jüngerer Zeit auch vermehrt dem Musiktheater. So spielte er am Aalto Theater in Essen unter Stefan Soltesz im Musical "Anatevka". In der Münchner Philharmonie war er Erzähler in einer konzertanten Aufführung von Lortzings „Zar und Zimmermann“ unter Leopold Hager und rezitierte Dante in Wolf-Ferraris „La vita nuova“ unter Marcello Viotti. Für den Bayerischen Rundfunk war er der Sprecher in Honeggers „Der Totentanz“. Sein Debüt auf der Opernbühne gab er 2003 am Teatro la Fenice in Venedig als Haushofmeister in „Ariadne auf Naxos“ unter Maestro Viotti. In dieser Partie gastierte er auch 2009 am Teatro Carlo Felice in Genua. An der Wuppertaler Oper verkörperte er zuletzt den Orpheus im Melodram „Orfei“ von J.I. Fomin unter der Regie von Klaus Peter Kehr.








