Siobhan Stagg

portrait_staggDie junge Sopranistin Siobhan Stagg befindet sich am Beginn einer großen internationalen Karriere und gehört bereits zu den gefragtesten Sängerinnen ihrer Generation. Spätestens seit ihrem kurzfristigen Einspringen in Johannes Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ mit den Berliner Philharmonikern unter Christian Thielemann im Januar 2015 verfolgen Intendanten und Journalisten die künstlerische Entwicklung der 27-jährigen Australierin. Selbst Christa Ludwig zählt zur immer größer werdenden, weltweiten Fangemeinde von Siobhan Stagg und bezeichnet ihre Stimme „als eine der schönsten, die ich jemals gehört habe“.

Im Oktober 2015 übernahm sie am Royal Opera House, Covent Garden, innerhalb nur einer Woche die Titelpartie in Luigi Rossis „Orpheus“. Die führenden Tageszeitungen überschlugen sich in Lobeshymnen für die junge Sängerin. Das Royal Opera House verpflichtete Siobhan umgehend für die nächsten Saisonen; 2017 wird sie als Pamina zu hören sein.

Ihre künstlerische Heimat ist die Deutschen Oper Berlin, wo sie 2013 unter Sir Simon Rattle debütierte und 2016 als Gilda, Blondchen in einer Neuproduktion von „Die Entführung aus dem Serail“ und Sophie in Richard Strauss’ “Der Rosenkavalier” zu erleben ist.

2014 gab sie ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper in Aribert Reimanns „Lear“. Unter der Leitung von Simone Young gestaltete sie die anspruchsvolle Partie der Cordelia, wofür sie von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert wurde. Im selben Jahr war sie erstmals an der Berliner Staatsoper im Schillertheater zu hören, 2015 kehrte sie als Blondchen nach Hamburg zurück. 2015 gastiert sie unter Pinchas Steinberg am Grand Théâtre de Genève als Marzelline, 2016 als Morgana in Händels „Alcina“.

Auf dem Konzertpodium war sie 2015 mit den Berliner Philharmonikern, mit Kent Nagano und dem Ensemble Modern im Konzerthaus Dortmund, mit dem Münchner Rundfunkorchester und schließlich als Solistin des Silvesterkonzertes des Gürzenich Orchesters in der Philharmonie Köln zu erleben.

2016 gab sie mit dem BBC Symphony Orchestra unter Simone Young ihr Debüt bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall und gastierte an der Seite von Roberto Alagna mit Galakonzerten in Melbourne und in der Oper von Sydney.

Als Blondchen ist sie 2017 an der Oper von Amsterdam und im Cuvillies Theater in München zu Gast, als Pamina verpflichtete sie Christophe Rousset nach Dijon, Limoges, Caen und Paris. Die nächsten Konzerteinladungen führen Siobhan zu den Warschauer und den Osloer Philharmonikern, zum SR Festival Klassik am See, mit dem SWR Orchester in die Philharmonie Köln, mit dem Orchestra National d´Ile de France zum Haydn Festival in Wien und unter Sir Andrew Davis nach Melbourne.

Sie ist Preisträgerin wichtiger Wettbewerbe, u.a. des Belvedere Wettbewerbs, des Salzburger Mozart Wettbewerbs, der Mietta Song Competition, des Australian International Opera Award und des AIMS Meistersinger Wettbewerbs.

Siobhan ist bereits regelmäßig bei den großen Orchestern ihrer Heimat Australien zu Gast, wie dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Australian Brandenburg Orchestra und dem Royal Melbourne Philharmonic Orchestra. 2015 wurde sie als Australian Artist of the Year nominiert.

Siobhan Stagg absolvierte ihre Ausbildung an der University of Melbourne, als Stipendiatin des Dame Nellie Melba Opera Trust und an der Wales International Academy of Voice.

Homepage